Fotobeiträge

  • Zuversicht

    Zuversicht

    Viele steinige Wege durch die verschiedenen Gegenwarten wurden von dem unerschrockenen Wanderer mutig und unerschütterlich beschritten. Seine Kraft nutzte sich zeitweise ab. Seine Gedanken wiederholten sich und schienen in einer Schleife gefangen zu sein. Vergangenheit wurde in die Gegenwart gezogen, während sich die Hoffnung in eine Zukunft zerstreute und das Verlorene wiederzufinden versuchte. Was war in der Vorstellungwelt wahr, was entsprang erdachten Ängsten und Hoffnungen? Inwiefern wiederholten sich so manche Wiederholung? Abseits gelegene Kletterwege, die sich durch steinige Regionen schlängelten und den Wanderer mit jedem Schritt zu einem Ziel hinführten. Jedes Erleben blieb in der Hoffnung der Gegenwart verkündet. Als…

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  • Intentionale Inexistenz

    Intentionale Inexistenz

    Das erdachte Universum als glaubwürdig erscheinender individueller Traum. Ich bin . . . das Universum . . . im . . . Ich bin. Ich bin . . . im . . . Ich bin . . . die Existenzgrundlage des vorgestellten Ichs, welches einen Traum erlebt. Ich-Konzept des Geistes, um konzeptionelle Erfahrungen im . . . Ich bin . . . zu machen. Konzeptioneller Ich-Traum, in dem das individualisierte Ich über Lebenswege schreitet. Separierendes Traumkonzept, welches sich auf den Wegen in allem selbst begegnet und innerhalb des Geistes erwacht. Im . . . Ich bin. Traumerleben zwischen Erinnerung und…

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  • Kampf-Aufgabe

    Kampf-Aufgabe

    Alle bisherigen Schlachten wurden tapfer geschlagen, nun braucht es keinen Kampf mehr. Das abgekämpfte und erschöpfte Gemüt sehnt sich nach Ruhe und Geborgenheit, Frieden und Einigkeit. Die Konflikte der Vergangenheit wurden durch den unermüdlichen Kampf zu tragenden Pfeilern der Gegenwart, in der sich ein Morgen verkündet, an dem der Kämpfer nicht mehr aufs Schlachtfeld gerufen wird. Ein Nebel der Reumütigkeit hat sich über die erstrittenen Gegensätze gelegt, aber noch immer ist das Kriegswerkzeug nicht abgelegt, auch wenn es in der herbeigesehnten, erwarteten Ruhe schweigen mag. Zahlten sich die ausgefochtenen Kämpfe für mich aus, hinterfragt sich der erschöpfte Kämpfer. Habe ich…

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  • Liebeserklärung

    Liebeserklärung

    Die Liebe findet immer einen Weg, auch wenn sie keine Erwiderung erfährt. Niemals geht sie ins Leere, da sie ihre Absolutheit in sich trägt und großzügig aus sich verschenkt. Unbeantwortet mag ihr Beschenken bleiben, während sie sich spielerisch am geliebten Objekt emporrankt, so dass ihr Tun als sinnlose Hinwendung und Anbindung erscheint. Selbstlos ist sie, stets unbeirrt. Liebe aus sich schenkend ohne Anspruch zu hegen. Aszendierend, geradezu nach der Absolutheit strebend, wie es ihrem Wesen entspricht. Mitnichten bleibt ihr strebendes Geben auf höherer Ebene ungehört, niemals liebt sie sich aus und niemals braucht sie sich auf. Warum erklärt manch einer…

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  • Eisgefängnis

    Eisgefängnis

    Schöpferische Vereisungen im Morgenwind. Eingefrorene Strukturen, die das erwachte Leben für einen Augenblick in sich einschließen und bewahren, für einen kurzen Zeitraum festhalten, um es dann zu entlassen. Ruhend eisgewordenes Sein, auf dem sich ein allerletztes Mal die Kälte zeigt. Unterbrochene Naturruhe im Eisgefängnis für einen schweigsamen Moment. Es ist Zeit, dass alle eingefrorenen Strukturen auftauen und das Leben ihnen entsteigt, um befreit im wärmenden Sonnenlicht zu tanzen. Kälte darf zur Wärme werden, wie Wärme einst zur Kälte werden durfte, im Wechselspiel des Seienden, welches sich in Harmonie ergänzt. Ein zeitweiliges, launisches Innehalten, als hereinbrechendes Eisperlenspiel im Morgennebel, wie es…

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  • Zuflucht

    Zuflucht

    Häufig sehne ich mich an einen Ort, an dem ich das Alleinsein huldigen kann. In diesen Momenten werde ich zum Anbeter der Abgeschiedenheit, der sich träumerisch in seiner erträumten Ruhe begegnet. Weitab des Trubels der überhitzten und aufgeregten Welt. Eingestimmt auf Einsamkeit, wo jener Friede herrscht, in dessen Licht sich alle Kümmernisse und Bedrückungen dieser Welt in der Luft auflösen. Eine Zuflucht, in deren Lichte ich mich verkrieche und friedvoll bei verweile. Existiert eine solche Zuflucht oder bleibt sie ein Wunsch, der mich so lange beseelt, bis er sich in der Wirklichkeit verflüchtigt? Was, wenn ich in einer abgeschiedenen Hütte…

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