Fotobeiträge

  • Vollendung

    Vollendung

    Hiermit wird der nun zweihundertfünfte Fotobeitrag von mir vollendet. Damit ist meine Aufgabe vollbracht und der Kreis schließt sich für mich. Nun ist es an der Zeit, einige Anmerkungen über jene auf der Homepage Lampenfeld veröffentlichten Fotobeiträge zu machen: Die zweihundertfünf Fotobeiträge sollen als eine Einheit verstanden werden. Sie geben die persönlichen Erfahrungen und Eindrücke meiner Wanderungen wieder, stehen jedoch auch als Modell für andere persönliche Lebenswege und Lebensbetrachtungen. Wo und wann begegnet man sich selbst? In der Natur und der Einsamkeit mit sich selbst. In der Natur bietet sich ein natürlicher und nüchterner Weg des Schweigens eines selbstgewählten Alleinseins…

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  • Gralsgeheimnis

    Gralsgeheimnis

    Jedes Warten findet früher oder später ein Ende, weil Zeitlichkeit gedanklich geschaffen ist und das Warten sich in jenem Augenblick verflüchtigt, in dem die geistige Ära der Heiligsprechung beginnt. Das gedanklich Zusammengezogene weitet sich in die geistige Unendlichkeit aus. Vorgestelltes löst sich im hereinströmenden Geist auf und erfüllt sich in sich selbst, denn es war für das Zeitliche bestimmt. Die einfließende Energie vertreibt die Zeit der Selbst- und Fremdbegrenzung. Ein Fluss von Wahrhaftigkeit in die trügerische Illusion klärt die alte Welt und lässt eine andere Welt aus sich heraus entstehen. Erkennen lebt im Vertrauen und nimmt sich als Unendlichkeit im…

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  • Erleuchtung

    Erleuchtung

    Wer entscheidet sich für die Reise ins Licht und wer zieht es vor, ein weiteres Spiel im Kreislauf seiner Schatten anzutreten? Der Erleuchtete hat begonnen, sich auf den Aufstieg vorzubereiten, während die Rastlosen weiterhin im Kreislauf ihrer Schatten gefangen verbleiben. Der in sich geschlossene Kreislauf im Reich der Schatten führt den einen zur Erleuchtung, den anderen weiter von sich fort. Wer die Lektionen versteht, sehnt sich nach einem Neubeginn. Wer sich dem Lernen verweigert, lernt weiterhin dazu. Jeder entscheidet für sich. Niemand kann sich einer Entscheidung entziehen, auch wenn er bestimmt, was ihm wann und wo dienlich erscheint. Der Aufstieg…

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  • Apokalypse

    Apokalypse

    Die zielorientierten Schritte des Wanderers sind schleppend geworden. Hier und da hält er inne und schaut sich nachdenklich um. Müde verspürt er seine trübe Abgeschlagenheit, die sich heimlich in seine Gliedern einschlich. Auch seine Gedankenspiele verstummen und lassen eine verschwommene Gleichgültigkeit zurück. Die sorgsam bewahrte Erinnerung betrübt sich, blitzt jedoch hin und wieder in einer flüchtigen Entfernung auf. Das Ende der einst hoffnungsvoll begonnenen Reise erscheint ihm greifbar nah. Ermutigungen und Erwartungen tragen keine Früchte und kommen ihm wie gefällige Selbsttäuschungen vor. Die gutmeinende Intuition, die ihn treu und ergeben durch sämtliche Irrungen und Wirrungen führte, besteht fort und lässt…

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  • Miteinander

    Miteinander

    Miteinander in der Einsamkeit vereint zu sein und zugleich beieinander vor der Einsamkeit bewahrt. Seite an Seite dastehend und gleichzeitig auch miteinander widerstehend, angesichts all der gemeinsamen Bedürfnisse. In einem Miteinander die Ziele zu verfolgen, um sie gemeinsam erreichen und verwirklichen zu können. Sich in unmittelbarer Nähe des Anderen zu befinden und sich dadurch als ein Miteinander ein Leben zu teilen. Miteinander alt zu werden und gemeinsam der Einsamkeit zu entsagen, als Gemeinsamkeit, die sich durch ihr Miteinander sein erfüllt. Im Miteinander liegt ein Anfang als auch ein Ende, da zusammenkommt, was zuvor nicht als Eines erschien. Miteinander im Füreinander.…

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  • Selbstbefreiung

    Selbstbefreiung

    Mit einer ersten ernsthaften Frage fängt es an. Aufziehende Zweifel, die sich ausbreiten und Bestehendes in Frage stellen. Das Gefängnis beginnt Risse zu bekommen und durchlässiger zu werden, ehe es ganz zerbricht. Viele zweifelnde Fragesteller entkommen in einer freudigen Erregung durch die offenstehenden Gitterstäbe und streben eifrig der Wahrheit ihrer Ewigkeit entgegen. Hast Du den Mut, bestehende Verhältnisse zu hinterfragen und in Zweifel zu ziehen oder ziehst Du es vor weiterhin im Gedankengefängnis zu verweilen und am Vertrauten festzuhalten? Die Hinterfragung des gedanklichen Fundaments scheint längst begonnen zu haben, denn durch sie beginnt die Befreiung. Denkgebäude zu hinterfragen bedeutet, Annahmen…

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