Die Liebe findet immer einen Weg, auch wenn sie keine Erwiderung erfährt. Niemals geht sie ins Leere, da sie ihre Absolutheit in sich trägt und großzügig aus sich verschenkt.
Unbeantwortet mag ihr Beschenken bleiben, während sie sich spielerisch am geliebten Objekt emporrankt, so dass ihr Tun als sinnlose Hinwendung und Anbindung erscheint.
Selbstlos ist sie, stets unbeirrt. Liebe aus sich schenkend ohne Anspruch zu hegen. Aszendierend, geradezu nach der Absolutheit strebend, wie es ihrem Wesen entspricht.
Mitnichten bleibt ihr strebendes Geben auf höherer Ebene ungehört, niemals liebt sie sich aus und niemals braucht sie sich auf.
Warum erklärt manch einer seine Liebe, wenn sie nicht auf Erwiderung trifft? Warum wird von vielen beim Lieben auf Gegenliebe gehofft? Wieso glaubt fast jeder, dass sich Liebe nur in einer Entgegnung erfüllt?
Es geht der Liebe nicht darum, geliebt zu werden, sondern zu lieben!
Liebe liebt, um zu lieben, da sie Liebe ist und keine Liebe von außen braucht. Sie liebt, um wirken zu können, sich zu verschenken und die Welt zu einem liebenswerten Ort zu machen.
Bleibt sie unerwidert, verfolgt sie trotzdem immer ihre liebende Bestimmung. Sie wirkt und offenbart sich aus sich heraus. Aus der Liebe, in der Liebe, . . . zur Liebe.
Liebendes Wirken und Verschenken. Liebendes Geschenk an eine Welt, die noch nicht zu lieben gelernt hat.
Eine Liebeserklärung der Liebe, an die Liebe, die liebt, um zu lieben.
Erklärung der Liebe . . . für die Liebe.
