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Transmutation
Großes spiegelt sich im Kleinen, Kleines im Großen. Eins geht im anderen hervor, als Wiederkehr des bereits Bestehenden, im kommunizierenden Ausgleich. Dasein ist mit dem Sein verstrickt und offenbart sich als die durch Trennung gestaltete Materie. Aus dem Innern fließt geistige Kraft und verkörpert sich als Ausdruck im Außen. Sie entfaltet sich und wird durch
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Welt in der Welt
Fernab des mir vertrauten Weges, an einer abgeschiedenen Stelle inmitten des felsigen Waldes, begegne ich zu meiner Verwunderung dem symbolischen Ausdruck meiner eigenen Welt. Nachgerade alles ist in dem betrachteten Abbild enthalten, als erinnerte ich mich an das Leben und als würde es mir hier vor Augen geführt. In dem Hier und Jetzt begegne ich
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Kindheitsverführung
Mit einem kindlichen Lächeln und purer Freude betrachte ich das Aussehen eines Baumes, der mich an eine Comicfigur aus meiner Kindheit erinnert. Manchmal vermischt sich zu meiner Verwunderung sachliche Betrachtung mit kindlicher Unbefangenheit. Mein Verstand versucht einzuordnen und an der geordneten Welt der Erwachsenen festzuhalten. Alles andere erscheint ihm als kindische Albernheit. Hartnäckig weigert er
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Seitenwege
Über den Widerstand hinweg, durch die Pforten der Angst und der Befürchtungen, erschließen sich Seitenwege, die zu neuen Wahrnehmungsebenen führen. Die ausgetretenen Wege zu verlassen und andere Wege zu ergründen, eröffnet dem Wagemutigen neuartige Welten und andere Ziele. Was nachgerade verstaubt und ausgetreten hinter uns liegt, langweilig und fade erscheint, darf in Freude und Dankbarkeit
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Paradiesvogel
Das Bewusstsein setzt sich durch, irgendwie anders zu sein. Die eigene Identität wird bewusst erlebt und man fühlt sich in einer Welt von Fremden mehr und mehr fremd. Menschen kommen und gehen, andere bleiben und begleiten einen auf dem Weg der gefühlten Fremdheit. Fremde finden sich auf geheimnisvolle Weise. Sie werden in der Fremde zu
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Gestrandet
Viele Wege beschritten, im Leben geschwommen. Bisweilen hin und her gerudert, mancherlei Hindernisse umschifft und mich mit der Strömung treiben lassen. Im Fluss des Lebens dem jeweiligen Ziel entgegengetrieben und dem Schicksal vertraut. Geglaubt, dass es irgendwie gutgehen wird und das Leben mir den Weg weist. So strandete ich immer mal wieder im Leben, lief