Fotobeiträge

  • Bereitschaft

    Bereitschaft

    Bereit zu sein, . . . zu sein. Bereit, sich dem Leben anzuvertrauen oder in der Hingabe zu verweilen . . . bereit. Manch einer wartet, um irgendwann bereit zu sein, doch bleibt er bloß in der Bereitschaft bereit, . . . bereit zu sein. Hineingeworfen in das Leben, um darin zu leben und lieben zu lernen. Bereit zu sein, Leben zu sein und zu lieben . . . bereit zu sein. Wer bereitet den Weg für die Bereitschaft, zum Bereit sein, . . . zu sein? Was bereitet dieses Etwas, das bereit ist, . . . bereit zu sein?…

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  • Bruch

    Bruch

    Vieles ist nicht mehr so, wie es einmal war. Vieles fühlt sich auf einmal fremd an und ich betrachte es verunsichert aus einer sicheren Distanz. Vieles zerbrach und liegt zerborsten da. Auf treffende Weise scheint es mein zerbrochenes Inneres widerzuspiegeln. Die Ignoranz wurde aufrecht erhalten. Aufkommende Gewissheiten wurden willentlich übersehen, während gleichzeitig an fragwürdigen Anschauungen festgehalten wurde, um sich nur ja nicht bewegen zu müssen. Eine verhängnisvolle Kraft wirkte irgendwann auf diese sperrig gewordene Illusion ein und sprengte jenes krampfhaft Behütete auf. Alles muss immer wieder absterben, damit anderes entsteht. Ganz so, wie in mir etwas dann und wann zerbrechen…

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  • Wegbegleitungen

    Wegbegleitungen

    Wir beschreiten den Weg unseres Lebens durchaus nicht allein. Auf unserem Weg begleiten uns Weggefährten, deren Weggefährte wir wiederum selbst sind. Weggefährten kommen und gehen, wir schreiten zuweilen an ihnen vorüber, begegnen ihnen oder lassen sie nach einer Weile hinter uns zurück. Manche von ihnen verlassen wir im Groll, da wir sie nicht mehr verstehen und es nicht besser wissen; andere mit tiefer Dankbarkeit, weil wir ihren Wert für uns erkennen. Je weiter wir auf unserem Weg voranschreiten, um so dankbarer schauen wir auf jene zurück, mit denen wir gemeinsam unseren Weg gingen, da uns mit jedem weiteren Schritt ihr…

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  • Spaltung

    Spaltung

    Tiefe und mit der Zeit festgefügte Gräben, welche das hoffnungsfrohe Leben sowohl teilen als auch einteilen. Selbstgefangen und selbst befangen im allgegenwärtigen Widerspruch, der sich nunmehr offenkundig allzu offen kund zu geben versteht. Allgemeine Uneinigkeit im gegenseitigen Widerstreit. Gleichwohl entsteht in der Zerrissenheit dieser gespalteten Welt der Wunsch, Gräben zu überwinden und den Frieden zu finden, nach dem sich jedes Herz in seinem Inneren sehnt. Wann wird jener Wunsch zur Wirklichkeit und wann findet sich die Spaltung in der Ent-Spaltung wieder, um in ihr zur Vereinigung zu werden? Wohin und worüber führt der Weg, der sämtliche Spaltungen überwindet und deren…

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  • Synergie

    Synergie

    Neben zwei Polen wächst ein dritter heran. Die Zeit strukturiert jegliche Bestimmung als Verhältnis des Daseins der Pole zueinander. Erwartungsvolles Erwachen und Aufblühen innerhalb der vorgegebenen Zeit im bereits Bestehenden. Die Herausentwicklung und die Ausprägung eines Nebeneinanders, um der synergetischen Wechselseitigkeit willen. Auf eine derartige Weise verwirklicht sich das Prinzip der Synergie, verwebt Leben innerhalb des zeitlichen Spektrums miteinander und zueinander, wird zum Dasein. Neben einem bereits entwickelten Paar harrt ein unentwickelter Ableger, um einen antagonistischen Pol zu bilden. Nachgeordnet in der strukturierten Zeit. Dasein verwirklicht sich im Synergieprinzip und entrückt sich sukzessive aus dem Sein, um im Hier und…

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  • Lebensbaum

    Lebensbaum

    Dem Himmel entgegenstrebend. Aus dem Tod wachsend und die Bedingung der Vergänglichkeit willkommen zu heißen. Die lichtvolle Kraft zieht das Leben auf mystische Weise zu sich empor. Eine Strebung zum Heimkommen, zur angestrebten Wiederkehr in die verlassene Heimstadt, als Ziehen des Stromes lichtvoll aufsteigender Energie. Das abgestorbene Astwerk eines Baumes reckt sich inmitten der Landschaft noch immer dem Licht entgegen und weist dem Lebensstrom seinen Weg. Das Tote als Anker und Aufstiegsleiter des Lebens. Was im gegenwärtigen Augenblick die Zeichen seiner Zeit erkennt und auch annimmt, fordert sie für sich. Das Leben nutzt den Tod zum Emporstreben und wächst aus…

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