Fotobeiträge

  • Transmutation

    Transmutation

    Großes spiegelt sich im Kleinen, Kleines im Großen. Eins geht im anderen hervor, als Wiederkehr des bereits Bestehenden, im kommunizierenden Ausgleich. Dasein ist mit dem Sein verstrickt und offenbart sich als die durch Trennung gestaltete Materie. Aus dem Innern fließt geistige Kraft und verkörpert sich als Ausdruck im Außen. Sie entfaltet sich und wird durch ihren Ausdruck zum Abbild des Ursprungs, ehe sie aufgrund ihrer Bestimmung ins Innere zurückkehrt. Jene kreative Kraft des Geistes drückt sich innerhalb einer wechselseitig verschachtelnden Welt aus und erscheint in der Betrachtung als verstehendes Ordnungsprinzip. Der Geist drückt sich durch sich aus. Die Natur gestaltet…

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  • Welt in der Welt

    Welt in der Welt

    Fernab des mir vertrauten Weges, an einer abgeschiedenen Stelle inmitten des felsigen Waldes, begegne ich zu meiner Verwunderung dem symbolischen Ausdruck meiner eigenen Welt. Nachgerade alles ist in dem betrachteten Abbild enthalten, als erinnerte ich mich an das Leben und als würde es mir hier vor Augen geführt. In dem Hier und Jetzt begegne ich mir selbst und trete mir in dieser geoffenbarten Symbolik des Augenblicks gegenüber. Ich könnte nunmehr über die Tiefe des Augenblicks sinnieren, stattdessen verliere ich mich in ihm. Einen Moment lang bleibe ich mit den Erinnerungen und den Erfahrungen meines Lebens allein, verharre in meiner eigenen…

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  • Kindheitsverführung

    Kindheitsverführung

    Mit einem kindlichen Lächeln und purer Freude betrachte ich das Aussehen eines Baumes, der mich an eine Comicfigur aus meiner Kindheit erinnert. Manchmal vermischt sich zu meiner Verwunderung sachliche Betrachtung mit kindlicher Unbefangenheit. Mein Verstand versucht einzuordnen und an der geordneten Welt der Erwachsenen festzuhalten. Alles andere erscheint ihm als kindische Albernheit. Hartnäckig weigert er sich, dem Kind in mir einen Raum zu geben. Somit ist das Kind in mir nicht zuletzt im Angesicht des Verstandes gefangen. Ich möchte gerne noch einmal ein Kind sein und die Welt mit den Augen eines Kindes betrachten. Ich möchte staunen und herzhaft lachen…

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  • Seitenwege

    Seitenwege

    Über den Widerstand hinweg, durch die Pforten der Angst und der Befürchtungen, erschließen sich Seitenwege, die zu neuen Wahrnehmungsebenen führen. Die ausgetretenen Wege zu verlassen und andere Wege zu ergründen, eröffnet dem Wagemutigen neuartige Welten und andere Ziele. Was nachgerade verstaubt und ausgetreten hinter uns liegt, langweilig und fade erscheint, darf in Freude und Dankbarkeit zurückgelassen werden, denn auf unseren bisherigen Wegen lässt sich für uns nichts Neues entdecken. Diese Wege führen uns nurmehr im Kreise herum. Anderes wartet als Herausforderung, wird jedoch aus Angst und Befürchtung sorgsam gemieden, da der Widerstand uns die Pforten versperrt. Der Verbleib auf alten…

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  • Paradiesvogel

    Paradiesvogel

    Das Bewusstsein setzt sich durch, irgendwie anders zu sein. Die eigene Identität wird bewusst erlebt und man fühlt sich in einer Welt von Fremden mehr und mehr fremd. Menschen kommen und gehen, andere bleiben und begleiten einen auf dem Weg der gefühlten Fremdheit. Fremde finden sich auf geheimnisvolle Weise. Sie werden in der Fremde zu Vertrauten. Andere bleiben sich fremd und lassen Fremdheit zurück. Das erträumte Paradies ist keineswegs jedermanns Sache. Paradiese sind individuell und bestehen nebeneinander, wie die Menschen in ihrer Fremdheit individuell sind und zuletzt nebeneinander bestehen. Im Grunde lebt jeder Mensch in einem vorgestellten Paradies, meist ohne…

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  • Gestrandet

    Gestrandet

    Viele Wege beschritten, im Leben geschwommen. Bisweilen hin und her gerudert, mancherlei Hindernisse umschifft und mich mit der Strömung treiben lassen. Im Fluss des Lebens dem jeweiligen Ziel entgegengetrieben und dem Schicksal vertraut. Geglaubt, dass es irgendwie gutgehen wird und das Leben mir den Weg weist. So strandete ich immer mal wieder im Leben, lief auf Grund, da mich die Strömung des Lebens zu seichten Stellen trieb. Irgendwann saß ich fest. Erstarrt harrte ich darauf, dass mich der Fluss des Lebens zurück in seine Bahn zieht. War es notwendige Erholung, Ruhe in der Aufregung, Rettung in der Not, die ich…

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