Hiermit wird der zweihundertfünfte Fotobeitrag von mir vollendet. Damit ist meine Aufgabe vollbracht und der Kreis schließt sich für mich. Nun ist es an der Zeit, einige Anmerkungen über die auf meiner Homepage Lampenfeld veröffentlichten Fotobeiträge zu machen:
Die zweihundertfünf Fotobeiträge sollen als Einheit verstanden werden.
Sie geben die persönlichen Erfahrungen und Eindrücke meiner Wanderungen wieder, stehen jedoch auch als Modell für andere persönliche Lebenswege und Lebensbetrachtungen.
Wo und wann begegnet man sich selbst? In der Natur und der Einsamkeit mit sich selbst.
In der Natur bietet sich ein natürlicher und nüchterner Weg des Schweigens eines selbstgewählten Alleinseins an, der allmählich zum tieferen Kern der eigenen Persönlichkeit führt und dem schweigsamen Wanderer die spirituelle Wahrheit offenbart.
Nachgerade überall findet man auf den Wegen durch die Natur sinnbildhafte Bedeutungen, wenn man bereit ist, sie mit offenem Geist und offenen Augen zu betrachten. Wer aufgeschlossen ist, sich in der selbstgewählten Ruhe und im Frieden zu erkunden, dem wird es bei vielen Naturbegegnungen gelingen, wie es auch mir bei meinen Wanderungen gelungen ist.
Für mich war es ein wunderbares Abenteuer, das mein Leben veränderte. Ich bin mir auf meinen Wegen so nahe gekommen, wie niemals zuvor in meinem Leben. Ruhe und Frieden sind für mich inmitten der Schönheit der Natur auf wunderbare Weise miteinander verbunden und warten nur darauf, von einem aufmerksamen Wanderer vorgefunden zu werden.
Während meiner persönlichen Wanderungen durch die Natur konnten von mir zweihundertfünf symbolisch zu verstehende Begegnungen eingefangen und in kreativer Weise verarbeitet werden. Der Betrachter und Leser dieser Bilder und Texte mag womöglich anderes als ich in ihnen erkennen, sie entweder verstehen oder nicht verstehen. Manch einer mag sie ansprechend finden, ein anderer hingegen nichts mit ihnen anzufangen wissen.
Mir ging es bei der Gestaltung meiner Homepage darum, meine persönliche Abenteuerreise auf eigenwillige Weise zu dokumentieren und sie gedanklich und emotional zu durchdringen. Was am Ende aus dieser ursprünglichen Idee und meinen persönlichen Interpretationen wird, überlasse ich nunmehr dem Schicksal des Lebens.
Das Auffinden der Motive wie auch das Schreiben dieser Texte hat mich zu einem tieferen Verstehen des Daseins geführt. Es hat mir bewusst gemacht, dass eine allgegenwärtige und allumfassende Verbindung von allem mit mir besteht und sich diese Verbundenheit überall liebevoll zu erkennen gibt.
Intuitiv, von meiner inneren Stimme geleitet, machte ich im richtigen Moment die vorliegenden Aufnahmen. Jedes Bild ist einzigartig und könnte nicht noch einmal in der gleichen Weise gefertigt werden. Es sind fürwahr persönliche Momentaufnahmen, aus intuitiven Momenten entstanden und festgehalten für die Ewigkeit.
Sehr oft erschloss sich mir der Sinn eines Bildes erst bei der anschließenden Nachbetrachtung. Der Moment des Fotografierens hingegen war ein Moment der reinen Intuition, den ich selbst nicht zu verstehen vermochte.
Alle Bilder werden so wiedergegeben, wie ich sie fotografiert habe. Nur bei einigen wurde mithilfe einer Bildbearbeitungssoftware die eine oder andere Farbeinstellung vorgenommen. Lediglich bei drei dieser Bilder wurden von mir geringfügige Korrekturen durchgeführt.
Auch wurde geflissentlich davon abgesehen, eine KI in Anspruch zu nehmen, so dass alle Fotobeiträge als eine persönliche Schöpfung betrachtet werden können. Sie stellen ausnahmslos meine individuelle Betrachtungsweise dar.
Mögen sie als eine Anregung dienen, den einen oder anderen Betrachter zur eigenen kreativen Schöpfung zu ermuntern.
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Die Zahl Zweihundertfünf hat in der Numerologie eine spirituelle Bedeutung. Sie steht für Vertrauen, Veränderung und die innere Stimme.
Vertrauen in die Natur, in der wir uns befinden und wie wir sie individuell mit den Sinnen wahrnehmen. Die Veränderungen, die wir in der Natur durch die Jahreszeiten erkennen. Die innere Stimme, die auf den Wanderungen durchs Leben zu uns spricht und uns zu uns selbst führt.
Die Fotobeiträge wurden geschrieben, weil meine innere Stimme mich dazu aufforderte. Sie forderte mich auf, mir in der Einsamkeit meiner erwanderten Wege immerfort selbst zu begegnen und meine Eindrücke auf eigenwillige Weise mitzuteilen.
Allerorten fand ich die Anregungen des Lebens zur Nachdenklichkeit und zur Selbstfindung vor. Es scheint, als habe mich das Leben bewusst geführt, um mich an Orte zu leiten, wo ich mir selbst begegnete und sich mir das Leben in einer faszinierenden Natürlichkeit offenbarte.
Ich liebte jeden Schritt meiner unzähligen Wanderungen. Ich durfte auf ihnen eine Menge über mich und das Leben erfahren. Dies habe ich mit den Bildern und Texten auszudrücken versucht.
Unabgeschlossene Kreise haben sich für mich im Lauf der Zeit geschlossen. Unverstandenes wurde von mir verstanden. Mit allen niedergeschriebenen Fotobeiträgen lernte ich mich und das Leben ein Stück besser kennen.
Hierfür bin ich dankbar.
Dankbar bin ich auch dafür, gelernt zu haben, dass das Wichtigste im Leben die Dankbarkeit ist. Dankbarkeit gegenüber jener wunderbaren Großartigkeit und Schönheit des Lebens, die ich bei meinen Wanderungen erfahren durfte.
Das war ein Segen.
Ich empfinde tiefste Dankbarkeit, die verborgenen Schönheiten entdeckt zu haben, wo sie gemeinhin achtlos übersehen werden.
Jedes Leben ist eine Wanderung zu sich selbst. In jedem Leben gilt es, das Wunderbare zu entdecken.
Man besitzt Augen und Ohren, um das Schöne und Natürliche zu erkennen und sich darin wiederzufinden. In diesem Wiederfinden liegt der Samen einer Liebe, der, wenn er zu keimen beginnt, zur reinen Selbstliebe wird.
Mögen meine Bilder und Texte die Kraft besitzen, die Augen und Ohren beim Betrachter für das Wunderbare zu öffnen und in ihm den Samen zur Liebe zu legen.
Was wir sehen, sind wir selbst. Die Welt tritt als Du selbst Dir gegenüber.
So ergeht der Ruf an jeden, sich selbst zu erkennen . . . und zu lieben.
