Welt in der Welt

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Fernab des mir vertrauten Weges, an einer abgeschiedenen Stelle inmitten des felsigen Waldes, begegne ich zu meiner Verwunderung dem symbolischen Ausdruck meiner eigenen Welt.

Nachgerade alles ist in dem betrachteten Abbild enthalten, als erinnerte ich mich an das Leben und als würde es mir hier vor Augen geführt.

In dem Hier und Jetzt begegne ich mir selbst und trete mir in dieser geoffenbarten Symbolik des Augenblicks gegenüber.

Ich könnte nunmehr über die Tiefe des Augenblicks sinnieren, stattdessen verliere ich mich in ihm.

Einen Moment lang bleibe ich mit den Erinnerungen und den Erfahrungen meines Lebens allein, verharre in meiner eigenen Welt und fühle mich mit mir und meinem Leben im Einklang.

Gemeinsam leben wir in einer Welt, doch wir sind in unserer Welt gefangen.

Die Welten trennen sich in der Welt.

Fernab des vertrauten Weges werde ich mir dessen bewusst.

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