Fotobeiträge

  • Wegbegleitungen

    Wegbegleitungen

    Wir beschreiten den Weg unseres Lebens durchaus nicht allein. Auf unserem Weg begleiten uns Weggefährten, deren Weggefährte wir wiederum selbst sind. Weggefährten kommen und gehen, wir schreiten zuweilen an ihnen vorüber, begegnen ihnen oder lassen sie nach einer Weile hinter uns zurück. Manche von ihnen verlassen wir im Groll, da wir sie nicht mehr verstehen und es nicht besser wissen; andere mit tiefer Dankbarkeit, weil wir ihren Wert für uns erkennen. Je weiter wir auf unserem Weg voranschreiten, um so dankbarer schauen wir auf jene zurück, mit denen wir gemeinsam unseren Weg gingen, da uns mit jedem weiteren Schritt ihr…

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  • Spaltung

    Spaltung

    Tiefe und mit der Zeit festgefügte Gräben, welche das hoffnungsfrohe Leben sowohl teilen als auch einteilen. Selbstgefangen und selbst befangen im allgegenwärtigen Widerspruch, der sich nunmehr offenkundig allzu offen kund zu geben versteht. Allgemeine Uneinigkeit im gegenseitigen Widerstreit. Gleichwohl entsteht in der Zerrissenheit dieser gespalteten Welt der Wunsch, Gräben zu überwinden und den Frieden zu finden, nach dem sich jedes Herz in seinem Inneren sehnt. Wann wird jener Wunsch zur Wirklichkeit und wann findet sich die Spaltung in der Ent-Spaltung wieder, um in ihr zur Vereinigung zu werden? Wohin und worüber führt der Weg, der sämtliche Spaltungen überwindet und deren…

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  • Synergie

    Synergie

    Neben zwei Polen wächst ein dritter heran. Die Zeit strukturiert jegliche Bestimmung als Verhältnis des Daseins der Pole zueinander. Erwartungsvolles Erwachen und Aufblühen innerhalb der vorgegebenen Zeit im bereits Bestehenden. Die Herausentwicklung und die Ausprägung eines Nebeneinanders, um der synergetischen Wechselseitigkeit willen. Auf eine derartige Weise verwirklicht sich das Prinzip der Synergie, verwebt Leben innerhalb des zeitlichen Spektrums miteinander und zueinander, wird zum Dasein. Neben einem bereits entwickelten Paar harrt ein unentwickelter Ableger, um einen antagonistischen Pol zu bilden. Nachgeordnet in der strukturierten Zeit. Dasein verwirklicht sich im Synergieprinzip und entrückt sich sukzessive aus dem Sein, um im Hier und…

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  • Lebensbaum

    Lebensbaum

    Dem Himmel entgegenstrebend. Aus dem Tod wachsend und die Bedingung der Vergänglichkeit willkommen zu heißen. Die lichtvolle Kraft zieht das Leben auf mystische Weise zu sich empor. Eine Strebung zum Heimkommen, zur angestrebten Wiederkehr in die verlassene Heimstadt, als Ziehen des Stromes lichtvoll aufsteigender Energie. Das abgestorbene Astwerk eines Baumes reckt sich inmitten der Landschaft noch immer dem Licht entgegen und weist dem Lebensstrom seinen Weg. Das Tote als Anker und Aufstiegsleiter des Lebens. Was im gegenwärtigen Augenblick die Zeichen seiner Zeit erkennt und auch annimmt, fordert sie für sich. Das Leben nutzt den Tod zum Emporstreben und wächst aus…

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  • Drachenvision

    Drachenvision

    Am Himmel über den fernen Hügeln zieht in den späten Abendstunden ein Drache vorüber. Aus der Ferne betrachte ich das Wolkenwesen und erinnere mich an meine Kindheit, in der ich mich bereitwillig in meine Phantasiewelten entführen ließ, ohne mich kindisch dabei zu fühlen. Ich schaute und staunte, gab mich hin und erfreute mich an der Phantasie. An unbekannte Orte ließ ich mich entführen, zu wagemutigen Abenteuern mit undurchschaubaren Mächten. Dann kam die Zeit des Erwachsenwerdens, die mich viele Dinge nicht mehr sehen und erfahren ließ. Ich reiste nicht mehr an unbekannte Orte, erlebte keine wagemutige Abenteuer mit undurchschaubaren Mächten mehr.…

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  • Sphärenspiel

    Sphärenspiel

    Welche Arten von Sphären nehme ich in der hingebenden Betrachtung wahr, wenn meine Gefühle meinen Verstand verschwimmen lassen? Fühlendes Hingeben, um seiner selbst Willen, welches jedes Mal eine andere Welt hervorbringt und für mich das Bisherige unbestimmbar werden lässt. Hingabe. Verlangen. Sehnsucht. Umherschweifen. Gefühle und Gedanken im ständigen Wechselspiel zahlreicher neugeborener Sphären. Jede Sphäre verwirklicht durch sich selbst. Sie tritt aus dem Gefühl hervor, das zum Gedanken geworden ist, zum Gedanken hin, der zum Gefühl werden wird. Begreiflich, dass jede Sphäre aus Gefühlsgedanken und Gedankengefühlen entsteht und schließlich wieder vergeht. Wer oder was ist der gedachte Gedanke? Wo kommt er…

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