-

Fenster zur Welt
Es gibt viele Menschen, die nur mittelbar am Leben teilhaben. Sie pflegen keinen direkten Blick, betrachten ihre Welt durch Fenster. Bei Fensterbetrachtungen glauben sie, eine Welt zu sehen, die wirklich ist. Manche Menschen wünschen sich an der Welt teilhaben zu dürfen, können es jedoch wegen Krankheit oder Gebrechen nicht und sind gezwungen, die Welt durch
-

Tore des Vergessens
Eintritte in dieses Leben erfolgen durch Tore des Vergessens. Sie schließen uns von der Wahrheit ab und lassen uns in der eigenen Illusion der Getrenntheit verharren. Jedes Ego erschafft und erhält sich, um uns den Weg zur Wahrheit zu verschließen und uns in der Illusion festzuhalten, zu glauben, wir seien einsam auf der Welt, alleine
-

Geister, die man hinter sich lässt
Irgendwo in der Abgeschiedenheit findet man Ruheinseln, auf denen man sich niederlässt und nachdenklich in die Ferne blickt. Von oben betrachtet sieht die Welt anders aus. Es lösen sich Sorgen und Probleme auf; hier und da scheint es, als sähe man sie unter sich auflösen. Auf der Insel schwebt man Kümmernissen davon und hängt Traumgedanken
-

Zeitverlust
Gemeinhin ist man überzeugt, bei Zeit handele es sich um eine feste Einheit. Wie fragwürdig diese Überzeugung sein kann, sollte er erfahren, als er in den beruflichen Ruhestand eintrat. Als Ruheständler glaubte er alle Zeit der Welt zu besitzen, um sich verwirklichen zu können. Welch herrliches Vergnügen, gänzlich frei über die Zeit zu verfügen und
-

Friedensangebot
Bei so manch ruhmreichem Sieg erstickt die Freude bereits in dem Moment, wenn man dem Verlierer ins Auge blickt und erkennt, dass der eigene Gewinn ein Verlust des Anderen ist. Jeder eigene Sieg ist die Niederlage des Anderen. Wer sich unbedacht im Kampf verliert, öffnet damit das Tor für die eigene Niederlage. Ist ein Sieg
-

Satellitenreise
In der Phantasie beginnt die Welt für mich Kopf zu stehen und ich lade mich auf eine Reise ein. Der Antennenmast vor dem Himmelshintergrund, ist zum Satelliten geworden, seine Bahn im Orbit ziehend. Mich fallen lassend begleite ich den Satelliten. In der Weite des Raumes löst sich der Boden unter meinen Füßen auf und federleicht