In die Dunkelheit dringt allmählich Lichteinfall herein und zieht mich zu sich hin. Das einfallende Licht scheint mir sowohl den Weg aus der Finsternis zu weisen als auch mich aus der empfundenen Beengung zu führen.
Sehnsüchtig schreite ich dem Licht entgegen und erkenne die Weite, die sich in der Ferne auftut. Im Glauben an mich selbst nehme ich mich plötzlich in der fernen Weite wahr.
Es ist eine wärmende Strömung am Ende des lichtdurchfluteten Tunnels, von der ich auf magische Weise angezogen werde. Eine Strömung, in der sich die Schatten der Dunkelheit auflösen, um sich dem Licht zu übergeben.
Noch während ich auf das Licht zuschreite, wartet jene befreiende Weite auf mich. In ihr werde ich mich sehr bald von meiner Form trennen und ins Nichts eingehen.
Ich werde sein, was ich bin. Ein Nichts, das Alles ist.
Als ich auf dem Weg durchs Leben vom hellen Weg in der verdunkelten Welt träumte, verlor ich mich in den Formen und zweifelte an meiner Bestimmung. Der Lockruf der Weite am Ende der Dunkelheit führt mich jetzt zu mir zurück.
Mein Weg ins Licht führt zum Verlust aller Masken und zur Sichtbarmachung meiner selbst. Er führt mich in das Nichts, in dem alles zu vergehen scheint.
Mit jedem Schritt zum Nichts hin werde ich bereit dafür, das zu sein, was ich bin, jedoch im finsteren Traum vergaß. Ich bin bereit, zum Nichts zu werden, im Wissen, dass ich bereits alles bin.
Eine tiefe Erkenntnis auf dem Pfad des Lichts.
