Glaubenskonzept

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Jenes Konzept, innerhalb dessen ich in konzeptionellen Maßstäben existiere, das aus mir hervorgeht und tief mit mir verwoben ist. Dieses Konzept wird im immerwährenden Jetzt systematisch gemäß meiner innewohnenden Struktur von mir ausgestaltet und für die Wirklichkeit gehalten.

Innerhalb dieses Konzepts existiere ich als konzeptionelles Ich, das sich aus sich gestaltet und durch seine sämtlichen Sinne für sich erfassbar wird.

Eine konzeptionelle Ausgestaltung, um in ihr fühlend, denkend und handelnd zu existieren. Das Konzept einer Struktur zur sinnlichen Wahrnehmung und Agitation.

Zwölf Apostel als konzeptionelle Konzeptgestalter, die eine vollständige Welt erschaffen. Ein Konzeptbereich als Architektur von Zeit und Raum, ganz im Sinne dieser zwölf Apostel.

Fragmentierte Zeit, fragmentierter Raum. Zeiten in der Zeit. Räume innerhalb des Raumes. Konzepte des Miteinanders und Nebeneinanders, konzeptionell ineinander und miteinander verstrickt.

Ein Konzept vieler Konzepte wie auch vieler Konzepte eines Konzepts.

Eine individuelle Konzeptstruktur, die jedes darin liegende Konzept gestaltet und aufrecht erhält. Konzepte von Zeit und Konzepte von Formen.

Die Zwölf Apostel als eine Versinnbildlichung des Menschen, der sich an das eigene Glaubenskonzept bindet und darin gefangen hält.

Als Konzept könnte darin nun darin ein dreizehnter Sinn erwachsen, der den Menschen in die Ewigkeit zurückführt. Ein Sinn, in dessen Dienste jene zwölf Apostel stehen.

Wer oder was wäre dieser darin erwachsende konzeptionelle Sinn? Würde er am Ende auch nur wieder zu einem weiteren Glaubenskonzept führen?

Wir wissen es nicht. Es bleiben Konzepte, die für uns Wirklichkeit werden.

Konzepte des Glaubens an diese Welt, . . . in dieser Welt.

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