Vieles ist nicht mehr so, wie es einmal war. Vieles fühlt sich auf einmal fremd an und ich betrachte es verunsichert aus einer sicheren Distanz.
Vieles zerbrach und liegt zerborsten da. Auf treffende Weise scheint es mein zerbrochenes Inneres widerzuspiegeln.
Die Ignoranz wurde aufrecht erhalten. Aufkommende Gewissheiten wurden willentlich übersehen, während gleichzeitig an fragwürdigen Anschauungen festgehalten wurde, um sich nur ja nicht bewegen zu müssen.
Eine verhängnisvolle Kraft wirkte irgendwann auf diese sperrig gewordene Illusion ein und sprengte jenes krampfhaft Behütete auf.
Alles muss immer wieder absterben, damit anderes entsteht. Ganz so, wie in mir etwas dann und wann zerbrechen muss, damit sich etwas anderes daraus entwickeln kann.
Was sich gegen diese Entwicklung stemmt, indem es sich verhärtet, wird mit der Zeit aufgesprengt, weil es der Ausrichtung des Lebens entgegensteht.
Die begierige Schlange beißt sich in den Schwanz und frisst sich allmählich selbst auf, . . . bis sie zerbricht.
Auch ich selbst komme mir zerbrochen vor, in der späten Erkenntnis meines eigenen Bruchs.
An jener Bruchstelle, die längst wieder zur lauernden Schlange geworden ist.
