Wir beschreiten den Weg unseres Lebens durchaus nicht allein. Auf unserem Weg begleiten uns Weggefährten, deren Weggefährte wir wiederum selbst sind.
Weggefährten kommen und gehen, wir schreiten zuweilen an ihnen vorüber, begegnen ihnen oder lassen sie nach einer Weile hinter uns zurück.
Manche von ihnen verlassen wir im Groll, da wir sie nicht mehr verstehen und es nicht besser wissen; andere mit tiefer Dankbarkeit, weil wir ihren Wert für uns erkennen.
Je weiter wir auf unserem Weg voranschreiten, um so dankbarer schauen wir auf jene zurück, mit denen wir gemeinsam unseren Weg gingen, da uns mit jedem weiteren Schritt ihr einzigartiger Wert für unseren Weg bewusst wird.
Sie spiegeln und sie spiegelten uns, wie wir uns in ihnen widerspiegelten. Sie halfen uns, jeder auf seine Art, unserem Ziel einen Schritt näher zu kommen, wie wir es auch bei ihnen taten.
Die Zeit verband und trennte uns.
Sie begegneten uns zur einzig richtigen Zeit, wenngleich wir das nicht immer verstanden. Sie verließen uns, sobald sie ihre Aufgabe für uns erfüllten.
Schließlich waren wir es, die sich mit ihrer Hilfe selbst begegnen durften. Als hilfreiche Wegbegleitungen, in der Form anderer.
Das waren wir, weil wir am Ende doch alle eins sind. Jede Wegbegleitung war niemand anderer als wir selbst. Jedes Mal zur einzigen, für uns richtigen Zeit.
Mögen wir uns dankbar uns selbst gegenüber zeigen, indem wir dankbar all dieser Weggefährten gedenken.
Sie begleiten uns auf unserem Weg.
