Tiefe und mit der Zeit festgefügte Gräben, welche das hoffnungsfrohe Leben sowohl teilen als auch einteilen.
Selbstgefangen und selbst befangen im allgegenwärtigen Widerspruch, der sich nunmehr offenkundig allzu offen kund zu geben versteht.
Allgemeine Uneinigkeit im gegenseitigen Widerstreit.
Gleichwohl entsteht in der Zerrissenheit dieser gespalteten Welt der Wunsch, Gräben zu überwinden und den Frieden zu finden, nach dem sich jedes Herz in seinem Inneren sehnt.
Wann wird jener Wunsch zur Wirklichkeit und wann findet sich die Spaltung in der Ent-Spaltung wieder, um in ihr zur Vereinigung zu werden?
Wohin und worüber führt der Weg, der sämtliche Spaltungen überwindet und deren Klüfte hinter sich schließt?
Führt er über die Gräben hinweg oder durch die Gräben hindurch?
Ein Weg zu dem Punkt hin, an dem der Verstand nicht mehr die Gräben sieht, sondern ihre Überwindungen verfolgt.
Wo ein sich sehnendes Herz mit jedem Schlag die Gräben schließt und Wege für die wagemutigen Schritte beschreitbar werden lässt.
Die Spaltung erschien dem Toren als ein Lebenssinn, doch in der Verkehrung schließen sich nun für ihn alle Wege.
Das verführende Trugbild des gespalteten Lebenssinns löst sich mitsamt den Spaltungen auf und verwandelt sich zum angestrebten Ziel.
