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Eigen-Art
Überall und jederzeit warten Dinge darauf, entdeckt zu werden. Gerade im Banalen und Alltäglichen lassen sich wunderbare Eigenarten, Schönheiten und Faszinationen finden. Jeder wird aufgefordert, durch seine Welt zu gehen und seine Sinne offen zu halten – für jene kleinen und wunderbaren Dinge, die von hastenden und eilenden Menschen übersehen werden. Jeder ist aufgefordert, zugänglich zu sein und sich die Frage zu stellen, was ihm jene kleinen und wunderbaren Dinge offenbaren können. Jeder ist eingeladen, sich von ihnen bezaubern zu lassen und eine verborgene Schönheit darin zu erkennen. So kann es zur Schönheit werden – eine Dir gehörende und für…
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Erhebung
Den Arm kämpferisch zum Himmel erhoben, stolz die Krone der Individualität dargereicht, den Blick in die Ferne gerichtet, wo sich kein Suchen verfangen kann. Dieserart schauen wir oft in weite Ferne, ohne dabei das Naheliegende zu sehen und zu würdigen. In jener Erhabenheit verlieren wir uns im Raum, wo der Blick auf uns selbst entschwindet.
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Schwertfisch-Phantasie
Jedes Mal, wenn rätselhafte Gestalten scheinbar aus dem Nichts auftauchen, will in mir die Befürchtung entstehen, dass wieder einmal meine Phantasie mit mir durchgegangen ist. Aber ist es wirklich so? Oder möchte mich meine zweifelhafte Betrachtungsweise nur auf etwas aufmerksam machen?
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Zugangsweisen
Es gibt für jeden Menschen unterschiedliche Zugänge zu einer neuen Art von Sein. Als Menschen sind wir befähigt zu vernehmen, was unser Herz uns zuflüstert und für uns einen Zugang zu finden. Öffnen wir uns für Neuerungen aller Art, anstatt aus Angst vor Veränderung zu erstarren. Jede Veränderung ist ein Ausdruck von Leben und eröffnet einen Zugang zu Neuem. Wer sich nicht verändert, hört früher oder später auf zu leben. Leben ist ausgedrückte Entwicklung zu etwas Neuem, das Alte überwindend. Alles, indem irgendwann ein Zugang durchschritten wird.
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Kältebedeckt
Sehr oft erscheint die Welt kalt und grausam. Wir mögen uns fremd fühlen, überaus verletzlich und klein, hilflos und verloren. Dies gehört zum allgegenwärtigen Spiel mit uns selbst. Es ist eine gewollte Kälte, welche sich auf der Liebe niederlässt.
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Verwoben
Wir glauben verwoben zu sein in einem unüberschaubaren Geflecht von Zusammenhängen, welches unsere äußere Welt darzustellen scheint. Im tiefsten Innern harren wir in der Einheit und existieren dort bis in alle Ewigkeit und über alle scheinbaren Unterschiede hinweg. Was wir außerhalb von uns wahrzunehmen glauben, sind wir als Spiegelung unserer selbst. In Wirklichkeit haben wir die Einheit niemals verlassen.