Großes spiegelt sich im Kleinen, Kleines im Großen. Eins geht im anderen hervor, als Wiederkehr des bereits Bestehenden, im kommunizierenden Ausgleich.
Dasein ist mit dem Sein verstrickt und offenbart sich als die durch Trennung gestaltete Materie.
Aus dem Innern fließt geistige Kraft und verkörpert sich als Ausdruck im Außen. Sie entfaltet sich und wird durch ihren Ausdruck zum Abbild des Ursprungs, ehe sie aufgrund ihrer Bestimmung ins Innere zurückkehrt.
Jene kreative Kraft des Geistes drückt sich innerhalb einer wechselseitig verschachtelnden Welt aus und erscheint in der Betrachtung als verstehendes Ordnungsprinzip.
Der Geist drückt sich durch sich aus. Die Natur gestaltet sich entsprechend seiner Ordnung, als gespiegelter Ausdruck des transmutierenden Geistes, welcher sich in jener von ihm selbst hervorgebrachten Welt entfaltet und in der Reflektion versteht.
Ordnung des Großen entfaltet sich im Kleinen, das sich selbst betrachtet und sich zu verstehen beginnt.
Gestalten wird zum Verstehen. Der gestaltende Geist kehrt verstehend zu sich zurück.
Dasein ist noch nicht verstandene Ordnung, die durch den nicht verstehenden Verstand verkompliziert wird, weil er das Dasein in tätiger Trennung betrachtet und den Ursprung nicht erkennt.
Im betrachteten Kleinen erscheint das Große und kann erst durch fühlendes Verstehen als das Eine erkannt werden.
Ein Universum, das sich durch jedes Detail offenbart und aus ihm immer wieder neu entsteht. Solange bis es sich durch das Fühlen selbst versteht und zu sich zurückkehrt.
Liebe, die aus Liebe herausströmt und mit Liebe gefühlt und verstanden werden will, um sich als Liebe wiederzufinden.
Es ist und bleibt eine Frage der liebenden Betrachtungsweise . . . und des liebenden Verstehens.
Die liebende Ordnung verstehen.
