Mit einem kindlichen Lächeln und purer Freude betrachte ich das Aussehen eines Baumes, der mich an eine Comicfigur aus meiner Kindheit erinnert.
Manchmal vermischt sich zu meiner Verwunderung sachliche Betrachtung mit kindlicher Unbefangenheit.
Mein Verstand versucht einzuordnen und an der geordneten Welt der Erwachsenen festzuhalten. Alles andere erscheint ihm als kindische Albernheit.
Hartnäckig weigert er sich, dem Kind in mir einen Raum zu geben. Somit ist das Kind in mir nicht zuletzt im Angesicht des Verstandes gefangen.
Ich möchte gerne noch einmal ein Kind sein und die Welt mit den Augen eines Kindes betrachten. Ich möchte staunen und herzhaft lachen können, über mich und die wunderbaren Dinge, die ich für gewöhnlich verschämt hinter einem Schleier der Befangenheit wahrnehme.
Meine kindliche Sehnsucht holt mich in jene Zeit zurück, die ich im Räderwerk des Alltags vergaß. In jene Zeit, in der ich mich fand, während ich mich verlor.
Ein Erwachsener mit einem inneren Kind, der sich seiner selbst bewusst wird und an seinen Ursprung erinnert.
Mir der Freiheit und Kühnheit bewusst zu sein, dem Verstand zu widersprechen, das Staunen und das Träumen zu leben, ohne mich dafür zu schämen.
Verspielt zu sein, aus einer Laune des Augenblicks heraus.
Mich im kindlichen Lächeln der Lebensfreude zu verlieren, um mich darin wiederzufinden.
Währenddessen darf sich mein Verstand im Schweigen üben, darf innehalten, wenn ich mich mit kindlichem Blick an meine vergessen geglaubte Welt erinnere.
Verspielt im Traum, wieder Kind zu sein.
Von der betrachteten Comicfigur wurde ich zur Entdeckung meiner Kindheit verführt.
