Diese Welt wird in meinen Geist erschaffen und als Äußerlichkeit projiziert. Ich erschaffe mittels Projektion eine Lebenswelt, in der ich zu existieren glaube.
Alles bin ich selbst. Verbundenheit ist mir nur selten bewusst, doch ist es mein Selbst, das sich in all seinen Facetten betrachtet und sich zugleich in Distanz zum Betrachteten setzt, so dass die äußere Welt von mir als Andersartigkeit erlebt wird.
Sobald ich die Projektion und damit mich selbst betrachte, sollte ich mich in Allem und Jedem wiedererkennen, hingegen nehme ich mich durch Abgrenzung wahr.
Warum tue ich das?
Weil mir in der Projektion innere Widerstände, Verneinungen und Verdrängungen begegnen. Weil mich die projizierte Äußerlichkeit, die ich als beängstigend und grausam erlebe, auf meine inneren Konflikte hinweist.
Ich konfrontiere mich durch Projektion, um mich zu erkennen und Frieden mit mir zu schließen.
Selbstkonfrontation, um der Selbsterkenntnis willen, auf meinem Weg zum inneren Frieden.
