Inmitten der alles umschließenden Finsternis tut sich allmählich eine Öffnung auf. Licht fließt in die Dunkelheit und durchdringt den finsteren Raum und die finstere Zeit.
Alles Leben in der Finsternis wird von dem befreienden Licht geflutet, alles scheint darin neu geboren zu werden.
Eine Zeit der Neuerung bricht an. Eine Zeit, entweder für einen Neubeginn oder einen Aufstieg.
Will ich das Vergangene noch einmal erleben, noch einmal die Freuden und Leiden meines Lebens erfahren? Oder möchte ich über das einflutende Licht einen Aufstieg zu mir selbst wagen, im Gleißen des Lichts zur Einheit in mir selbst zurückkehren?
In einer durch das einfallende Licht erhellten Rückschau liegen nun sämtliche Sachverhalte offen zutage. In einer lichtstrahlenden Vorschau hingegen lasse ich alles hinter mir zurück und kehre In das Zuhause bei mir ein.
In der Angst entscheide ich mich für die Wiederholung. Im Vertrauen schreite ich dem strahlenden Licht entgegen.
Jegliches von mir Durchlebte, jeder von mir beschrittene Weg, wird am Ende nichts anderes gewesen sein als der schicksalhafte Weg zu mir selbst.
Ich stehe nunmehr vor der ultimativen Wahl: Revolution oder Evolution?
Die Pforte des Lichts hat sich für einen kurzen Moment geöffnet. Wie und wozu ich sie durchschreite, hängt von meiner Reife und Bereitschaft ab.
Sehr bald schon wird sich die geöffnete Pforte wieder schließen und das Lebensspiel von vorne beginnen.
Mit mir oder ohne mich! – Je nachdem, wofür ich mich entscheide.
