Die Klarheit und Geradlinigkeit ist verloren gegangen und hat mich fragend zurückgelassen, damit ich mich und die Welt noch einmal neu entdecke.
Verzweifelt und ängstlich versuche ich das Alte zu bewahren, obwohl es mir auf merkwürdige Weise verschoben erscheint.
Künstlich. Verzerrt. Unklar und ungerade. Aufreibend. Fahrig. Beunruhigend und ungeordnet.
Wohin verläuft von nun an die Richtung meines Lebens? Was ist aus meinen ursprünglichen Plänen geworden, nach denen ich einst zielbewusst strebte? Wo werde ich Gewissheiten und Gründe finden, mich nicht noch einmal zu verirren oder irrend ins Vage abzugleiten?
Wo ist die Harmonie in der bewusst gewordenen Haltlosigkeit meiner Wahrnehmung, die mich aufs Neue in die Irre führt und mich fragend zurücklässt, wenn ich mein Gefängnis auch zukünftig hüte?
Eingefangen in der Ratlosigkeit, verzweifelt suchend in dem verzerrten Bild einer erstaunten Anschauung.
Und doch ist es gut so, . . . wie es ist.
Es zeigt, dass der Glaube von einst, an trügerischen Bildern hing. Es offenbart die Gefangenschaft in einer Haltlosigkeit, ohne den Glauben an sich selbst.
Bereit, befreit zu sein, um noch einmal auf Wanderschaft zu gehen und eine andere Welt zu entdecken, um mir in ihr zu begegnen. In einem vermeintlichen Halt, den ich finde und mich unbewusst in ihm verliere.
Jenes Spiel eines trügerischen Glaubens.
Ein geglaubtes Wechselspiel von Erkennen und Verlieren auf einer lebenslangen Wanderschaft.
