Auf jedem Weg lassen sich Spuren unterschiedlichster Art finden. Manche entdeckt man, an anderen geht man achtlos vorüber und lässt sie unbemerkt hinter sich zurück.
Jeder Weg ist eine Spur, die andere Spuren in sich trägt und zu Tage fördert, was der eigene Geist projiziert.
Wege sind aus Projektionen gemacht. Auf ihnen bewegt sich der Geist in materialisierter Form. So ist jeder Weg zu einem Weg auserkoren, der dazu bestimmt ist, der Spur des eigenen Ichs zu folgen.
Eine Form unter Formen, um der Form als Form zu genügen.
Ein abendlicher Lichtschein, der mir auf dem Weg erscheint und für einen Moment meinen Blick einfängt.
Mein Weg kreuzt die Spur des Lichts. Das Licht durchstrahlt ihn, wie ein Komet, der aus dem Nichts zu kommen scheint.
Ich trete in das einfallende Licht und schließe meine Augen. Sogleich spüre ich eine behagliche Wärme in mir aufsteigen.
Im Licht verharrend, befinde ich mich auf jener Spur, die mir mein Geist auf meinen Weg schickt. Für einen Moment des Einklangs begegnet mir im eingefangenen Licht mein eigener Geist in seiner ursprünglichen Form.
Ein Aufgehen der Form in der Form, die ihr Ursprung ist und in der sie sich selbst wiedererkennt.
Eine Form, die sich im Angesicht ihrer selbst als Form unter Formen erkennt, ist für einen Moment eins mit sich geworden.
