Gestrandet

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Viele Wege beschritten, im Leben geschwommen. Bisweilen hin und her gerudert, mancherlei Hindernisse umschifft und mich mit der Strömung treiben lassen.

Im Fluss des Lebens dem jeweiligen Ziel entgegengetrieben und dem Schicksal vertraut. Geglaubt, dass es irgendwie gutgehen wird und das Leben mir den Weg weist.

So strandete ich immer mal wieder im Leben, lief auf Grund, da mich die Strömung des Lebens zu seichten Stellen trieb.

Irgendwann saß ich fest. Erstarrt harrte ich darauf, dass mich der Fluss des Lebens zurück in seine Bahn zieht.

War es notwendige Erholung, Ruhe in der Aufregung, Rettung in der Not, die ich mit den rastlosen und verblendeten Augen nicht erkannte?

Gestrandet, um bei mir selbst zu sein und mich nicht weiter zu verlieren. Gestrandet, um zu erkennen, dass es manchmal nicht weitergehen soll, weil das Ziel, nachgerade unbemerkt, bereits auf der Strecke des Lebens liegt.

Das Ziel des Innehaltens und des Verstehens.

Stranden als Selbstbesinnung, auf der abenteuerlichen Reise durch das Leben.

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