Aus dem Geist fließt spielerisch Materie hervor und gestaltet eine Welt, in welcher er als Geist mit sich selbst agiert.
Der Geist als das allumfassende Eine materialisiert sich, um mit der Hilfe des Verstandes das Spiel der Selbsterkenntnis zu spielen. Hierbei vergisst und verliert er sich in der eigenen Schöpfung, um sich am Ende wieder an sich zu erinnern und zurück zu sich zu finden.
Das Licht des Geistes spaltet sich auf und verkörpert sich in der Wahrnehmung von Raum und Zeit.
Im Zwischenraum sämtlicher Gedanken und der vorgestellten Verkörperung als Materie waltet der Geist; er bestimmt sich durch die erdachte Zeit und den erdachten Raum, innerhalb derer er das weltliche Spiel mit sich selber spielt. Jenes Spiel von Selbsterkenntnis und Wiedererinnerung.
Er teilt sich, um zu erkennen, dass er das allumfassende Eine ist. Hierfür verliert er sich, indem er gerinnt und das Spiel des Lebens spielt. In Zeit und Raum, dem Spielfeld eines Lebens, in das er gerinnt und sich darin verkörpert, sich erinnert und schließlich bei sich selbst einkehrt.
Ein Pendelschlag zwischen Spaltung und Verbindung, in den vielgestaltigen Facetten der räumlich-zeitlichen Existenz.
Das ganze Leben ist ein Spiel.
