Was mir zunächst fest und greifbar erscheint, löst sich nach und nach auf und verschwimmt auf geheimnisvolle Weise in der Offenheit des vor mir liegenden Gewässers.
Die Strukturen schwimmen mir davon. Ich schaue ihnen mit Wehmut hinterher und glaube mit ihnen zu verschwimmen.
Mutlos verharre ich jedoch an dem friedlichen Platz, finde in Ruhe zu mir und beobachte mich dabei, wie meine Gedanken zerfließen und sich gleichsam verflüssigen.
Meine Platzgedanken werden tatsächlich zu schwimmenden Fragmenten, während ich mich träumerisch entleere.
Ein verspielter Tanz zeichnet sich für mich auf dem Wasser ab, doch es könnte eine Einbildung von mir sein.
Erblicke ich auf dem Wasser eine tanzende Phantasiegestalt in einem Lichterkleid?
Ein Gefühl von Gewissheit überkommt mich und schenkt mir die freudige Einkehr bei mir selbst.
Als ich danach den Platz verlasse bleiben zwei Steine zurück.
Einer an Land, einer im Wasser. Irgendwie symbolisch.
