Ein Symbol, das für mich plötzlich am Himmel erscheint und dessen gequältes Antlitz mich nachdenklich zurücklässt.
Drückt sich durch das Symbol unwissende Nichtanerkennung als eine Bürde aus? – Ein Aufschrei der Verzweiflung über das Unheil, welches in einer nichtsahnenden Unwissenheit ihren allerhöchsten Ausdruck findet.
Ein gequälter Fisch, der sich nicht abwendet, obgleich er am trügerischen Schein der Welt verzweifelt. Ein Fisch, der sich in der allgegenwärtigen Ignoranz behauptet und bis zum Tag des jüngsten Gerichts zu warten versteht.
Mitunter scheint mir jenes Symbol am Himmel eine Anklage zu sein, ehe es mich anrührt und mir aufzeigt, dass ich nicht alleine bin.
Der Fisch leidet mit mir, da er meinen Kummer teilt, in dem ich eins mit ihm bin. Er vergibt mir, was ich an Unwissenheit in mir trage, erkennt es an in seinem Leid, worin er mir vergibt, was immer sich durch meine Gedanken gestaltet und mich mit ihm verbindet.
Wenn ich eines Tages verstehe, warum er für mich leidet und ich ihn in mir entdecke, werde ich mit dem Fisch nach Hause zurückschwimmen.
Sicherlich wartet er dort oben am Himmel auf mich.
Geduldig leidend und mir immerzu vergebend.
