Einen Weg zu gehen, ist zugleich ein Weg sein, nämlich weg zu sein auf einem Weg.
Ich gehe einen von mir erwählten Weg und bin in der Zeit meines Weges weg von mir. Ich bin dabei, mich zu verlassen und mich als ein Wanderer meinem Weg anzuvertrauen.
Ich gehe einen Weg, von dem ich mir erhoffe, dass er zu mir führt und bezeichne ihn als Lebensweg.
Vielleicht ist es der Weg, der mein Weg sein aufhebt und mich mir zurückgibt. Vielleicht aber auch nur ein Weg, weg von mir.
Ein Weg ist und bleibt ein Weg. Weg will sagen: weg zu sein. Auf dem Weg, der wegführt oder einen Weg bahnt.
Wanderer des Weges, der sich den Weg zu sich selbst sucht. Im Weg sein, indem er sich auf dem Weg zu sich selbst verliert und weg ist.
Weg oder Weg? – Das ist und bleibt eine verwirrende Frage, die das Dasein verwischt und in Unordnung bringt.
Stets jedoch auf dem eigenen Schicksalsweg, um Ordnung zu finden.
