Im Nebel

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Konturen der vertrauten Umgebung sind verlorengegangen. Kälte und Feuchtigkeit hat sich über das Land gelegt.

Feuchtkalt begleitet mich ein Windspiel, während ich durch den Nebelvorhang schreite und mir einsam und verloren vorkomme.

Lange Zeit ist mir niemand mehr begegnet.

Es scheint, als würden sich meine Umrisse im Nebel auflösen, in dem ich zu verschwinden glaube.

Plötzlich erscheint eine Silhouette im Nebel vor mir. Ein einsam dastehender Baum, zu dem sich ein Holzkreuz gesellt hat.

Als ich vorüber schreite, verschwindet die Silhouette bereits im Nebel hinter mir.

Gleichsam verschwinde ich und nehme meinen Glauben an mich und meine Einsamkeit in den Nebel mit.

Und Friede kehrt ein.