Befürchtung

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Betreten schreite ich auf meine finstere Vorstellung zu und warte im Tritt ab. Fraglich, ob das Ungemach heranzieht oder in der Ferne bleibt.

Farblich hat sich der Anblick auf meine Stimmung eingestimmt. Berauscht, versonnen und verträumt, ehe sich mein Blick milde in Wohlgefallen aufzulösen strebt.

Ich ziehe weiter und lasse die Befürchtung davonziehen, fühle ihr nach und wage die Umkehr, noch bevor meine Sinne verwässern.

Schon erobert die Sonne in der Ferne den Himmel zurück und der leise Wind treibt den befürchteten Regenguss davon. Befreit habe ich meinen Geist wieder für mich.

Jener vorbeiziehende Hauch von Lila in der Ferne ist eine zaghafte Andeutung geblieben, . . . wie meine Befürchtung.

Mystisch und geheimnisvoll.

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