Mit dem Raureif tritt mir auf den zugigen Anhöhen eine faszinierende Welt gegenüber.
Drückender Nebel, durch den ich mir in trüber Einsamkeit meinen Weg bahne und auf dem mein Schritt unsicher bleibt.
Die vertrauten Farben sind verschwunden und werden unter dem Puderzucker vager Hoffnungen von einem kalten Wind gestreichelt.
Stille ringsum. Mein Atmen erscheint mir laut und erstirbt im Nebel, als würde er danach verlangen.
Kälte besitzt eine eigene Schönheit, der ich mich in meiner Einsamkeit anvertraue. Bei ihr finde ich meine Wärme, die sich als Sehnsucht nach Zuneigung verkleidet.
Jede Beobachtung verwischt sich mit dem Nebel, während ich in den zugigen Anhöhen an ihr vorübergehe.
Eine Weile bleibe ich noch in meinem Höhenrausch gefangen, bis ich beherzt den Talmarsch wage.
Mit jedem Schritt kommen die natürlichen Farben in mein Leben zurück.
