Der heutige Abend ist früh hereingebrochen und überall hat sich ein lieblicher Glanz wie ein Vorhang ausgebreitet.
Staunend blicke ich in Richtung meiner beabsichtigten Reise und betrachte in der Ferne die Wärme des Lichts.
Noch steht das Signal in einiger Entfernung auf Rot. Der Zug kommt noch nicht, genügend Zeit, um in meiner Erwartung zu verharren.
Wo der Weg endet, bin ich zuhause und lasse friedlich meine Erwartung zurück.
Ich gebe mich hin, um meine Sehnsucht zu huldigen, die mich vorerst noch an meine Erwartung bindet.
Die Einfahrt des erwarteten Zuges in den lieblichen Glanz, mein Verschwinden im leuchtenden Licht am Horizont, wird meine Heimreise am heutigen Abend vollenden.
Am Ende dieses erwartungsvollen Tages, sehnsüchtig, mit einer letzten und stillen Erwartung, die sich ihrer selbst bewusst zu werden beginnt.
