Der Wanderer

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Der Zufall führt mich wieder einmal zu einer Steinfigur, in der ich mich wiedererkenne.

Lächelnd schreite ich an der Figur am Wegesrand vorüber und wundere mich längst nicht mehr über diese an mich gerichtete Anspielung des Schicksals.

Einen Wanderer erkenne ich, der sich auf dem Weg zu sich selbst befindet, dessen grobe Form sich bei der Betrachtung verfeinert und vor meinem inneren Auge Kontur anzunehmen beginnt.

Ein Wanderer, der sich auf den Wanderungen selbst begegnet und erkennt.

Auf dem Weg zu sich selbst, durchwandert er, was er ist. Um ihn sind Wege zu sich selbst angelegt und auf jedem dieser Wege begegnet er sich selbst.

Manchmal auch als amüsante Anspielung des Schicksals.

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