Geistgerinnung

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An den Umrissen der von mir betrachteten Bäume sind für mich farbliche Zwischentöne erkennbar.

Ich glaube in einer Welt von Formen zu leben, die miteinander in Verbindung stehen und aus unterschiedlichen Frequenzen bestehen.

Wo beginnt und endet eine Form. Was ist der Raum, in dem Formen zu unterschiedlichen Zeiten bestehen?

In Bereichen der Formübergänge müssen Beziehungen oder Kommunikationen zwischen Formen bestehen. Hier treffen unterschiedliche Energien aufeinander, um im energetischen Spannungsfeld des Raumes und der Zeit miteinander zu kommunizieren.

Konkrete Form könnte auf stabilisierte Frequenz des Geistes hinweisen, Zwischentöne auf nicht stabilisierte Frequenz, die für den Betrachter zu einem visuellen Niemandsland wird. In diesem verbindenden Feld könnten sich zudem im Auge des Betrachters feinste Veränderungen der Frequenz zwischen Beharrung und Bewegung des gerinnenden Geistes farblich darstellen.

Wer ist der Betrachter? Was tut er, um betrachten zu können? Ist die Darstellung ohne Betrachter vorhanden oder wird sie durch ihn verwirklicht, quasi als aktive Kodierung innerhalb unendlicher Möglichkeiten?

Warum gerinnt Geist und wer lässt ihn gerinnen?

Ein Geist, der sich die Frage stellt, was Geist ist und sich in Spekulationen verliert.

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