Nach jahrzehntelangem Durchschreiten seines Lebensweges hat er die Matrix durchschaut und beginnt zu verstehen, wie die Welt der Illusion aufgebaut ist.
Allmählich löst sich der statische und bewegte Raum vor ihm auf und zerfließt. Farben zelebrieren noch einmal in ihrem Fluss die verspielte Illumination, welche ihn jedoch nicht mehr berührt. Was Materie gewesen ist, beginnt sich vor seinem verstehenden Blick zu zersetzen.
Der Weg, ursprünglich von zuverlässigen Grenzen umgeben, die ihm Orientierung gaben, wurde zum Tunnel der Rückkehr zu sich selbst.
Der Glaube vermag die Illusion nicht nur zu erschaffen und zu bewahren; er vermag sie auch zu zerstören und zum Einsturz zu bringen, . . . um sich in der Wahrheit wiederzuerkennen.
Innerhalb der Illusion erwächst die Wahrheit und durchdringt den Raum und die Zeit. Den Raum lässt sie zum Nicht-Raum werden, die Zeit zur Nicht-Zeit.
Am Ende wartet das „Alles im ewigen Jetzt“ als Wahrheit, und er geht darin auf.
Es ist die Rückkehr zu dem, was er ist.
