Wege sind grünlich umfangen, die Schatten spielen mit dem Licht der Sonne, meine suchenden Blicke saugen sich nicht mehr fest an der tristen Fadheit des Winters und versinken nicht mehr im eisengrauen Einerlei.
Die Schattenmelodien locken Gedanken bei mir hervor und tragen sie zärtlich dahin, wo sie zu träumerischen Illusionen erblühen.
Wie sich die vertrauten Wege in der letzten Zeit veränderten. Mir scheint, als fände ich mich an längst vergessenen Orten wieder.
Freudetrunken atme ich das Farb- und Schattenspiel ein, höre nicht auf, mir wattige Wolken in den Himmel zu zeichnen und mich großzügig ins erwartungsvolle Leben zu werfen.
Während die Natur sich vor meinen Augen ergießt und austreibt, verliert sich mein Gemüt in kindlichem Wohlgefallen . . . und erschöpft sich daseinsfreudig darin.
