Durch ein schmuckloses Tor betrete ich die Vergangenheit und erfahre eine finstere Zeit.
Schwermut legt sich über die Landschaft. Bedrückend lastet Erwartung auf dem Gemüt, indes ich der Unübersichtlichkeit des eigenen Daseins zu begegnen glaube.
Demütig durchschreite ich die ausgebleichte Umgebung und verwickle mich in verzerrten Mythen des Phantastischen und der eigenen Gedankenkonstruktionen.
Irgendwann kehre ich nach meiner Reise verträumt in die Gegenwart zurück und erwache in freundlichen Farben.
Sowohl das Zurückgelassene als auch das Wiedergefundene erscheinen mir nun auf geheimnisvolle Weise lebhafter und glaubwürdiger geworden zu sein.
Einen Teil von mir ließ ich jedoch im Vergangenen zurück.
Wie jedes Mal.
