Gräber und Denkmäler werden gegen das Vergessen errichtet.
Zeit frisst Gedenken und Erinnerungen. Aufmerksamkeiten wenden sich Gegenwärtigem zu. Gräber und Denkmäler werden vergessen.
Blumen verwelken, Stein verwittert. Ein Abschied auf Raten, bis Vergessen der letzte Gast am Denkmal ist.
Der Wanderer wirft einen beiläufigen Blick auf das verwitterte Grab und kann nichts damit verbinden. Es gibt für ihn jenen Abschied nicht, da er nicht wirklich dort ist.
Er betrachtet lediglich den letzten Gast, . . . das Vergessen.
So ist der Lauf der Welt.
