Steinige Pfade

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Steil war der Weg am Ende des Winters geworden, uneben und eng.

Atemlos und ermüdet beschritt ich ihn und fragte mich, wohin er mich führte. Ich fing an bei mir anzukommen, denn ich trat mir im Vorantasten gegenüber.

Vom ursprünglichen Weg war ich abgekommen und auf den Pfad geraten. Bei den Schritten achtete ich sorgsam darauf, nicht mein Gleichgewicht zu verlieren.

In meiner Fokussierung, bedacht nur an mich zu denken, mir nahe zu sein, erkannte ich mich.

Steile, unebene und enge Pfade werden nicht selten zu Wegen zu sich selbst.