Irgendwo in der Abgeschiedenheit findet man Ruheinseln, auf denen man sich niederlässt und nachdenklich in die Ferne blickt.
Von oben betrachtet sieht die Welt anders aus. Es lösen sich Sorgen und Probleme auf; hier und da scheint es, als sähe man sie unter sich auflösen. Auf der Insel schwebt man Kümmernissen davon und hängt Traumgedanken nach.
Verlässt man nach einer Zeit schweigsamen Verharrens den Zufluchtsort, mag es sich anfühlen, als wäre man ein anderer Mensch geworden. Einengung und Verkrampfung haben sich im Höhenflug aufgelöst.
Jetzt zeigt sich manch fremdartige Gestalt, als ob sie einem gespenstischen Traum entsprungen wäre.
Man spürt festen Boden unter den Füßen und betrachtet die Welt, wie sie wirklich ist. Manchmal mit einem Schrecken, denn Geister, die man zurückließ, sind sichtbar geworden.
