Manchmal findet man auf den Wanderungen durchs Leben eine Örtlichkeit, die das eigene Innere auf frappierende Weise widerzuspiegeln scheint.
So ergeht es mir, als ich den versteckt liegenden Steinbruch entdecke, der mir wegen seiner träumerischen Unberührtheit auffällt.
Einst herausgebrochene und inzwischen moosbewachsene Steinbrocken erinnern mich an Ideen, die ich hin und wieder in verborgenen Winkeln meines Geistes entdecke und die ich zu bergen versuche.
Der massive Fels, verborgen hinter dichtem Bewuchs, weist mich auf zahlreiche Ideen hin, die nur darauf warten aus dem festen Gestein meines Geistes herausgebrochen zu werden.
Jener verwunschene Ort möchte mir im ersten Augenblick beklemmend erscheinen, wird jedoch im nächsten Moment von wohltuendem Sonnenlicht durchflutet.
In seiner verwunschenen Unberührtheit scheint er geradezu darauf gewartet zu haben, von mir entdeckt und sinnlich berührt zu werden.
Eine romantische Mystik geht für mich von diesem Ort aus.
