Wanderlust

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Bei wohltuendem Schweigen nachzudenken und sanftmütig zu träumen, während ich mir meinen Weg durch die Natur bahne und den Zwiegesprächen der Vögel lausche.

Wo, wenn nicht auf meinen einsamen Wegen, darf ich mit mir selbst im Reinen sein und Selbstgespräche führen? Bei was kann ich jenes weitgestrickte Gedankenwirrwarr in meiner Gedankenwelt ordnen?

Zu Wandern ist eine taktvolle Tätigkeit. Jener gleichmäßige Schritt, bei dem ich in die Meditation entschwebe und mich zugleich meiner Schwere enthebe.

Lauschend, offenen Sinnes, durch die Natur zu wandern, ist für mich der Weg, mir nahe zu sein. Beglückende Routen, die von mir entdeckt werden, Plätze der Behaglichkeit, die ich allzu oft im Vorbeigehen finde und an denen ich lustvoll innehalte.

Beim Wandern begegne ich meinem Urgrund, für den ich diese Liebeserklärung schreibe.

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