Gedankenweltchaos

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In meinem Kopf wechseln sich Gedanken ab, widersprechen und negieren sich. Manch gedanklicher Standpunkt scheint sich zu verändern, Gedankenvernetzungen zu verschieben, ohne dass ich mir dessen bewusst bin.

Gedanken schieben sich unter Gedanken, einer verdrängt den anderen, dazwischen aufkeimende und brüchige Zweifel im nimmermüden Wegdrücken von Gedankenstrukturen.

In der Welt meiner Grübeleien herrscht latenter Zwist und Unruhe, unkontrollierbare Verselbstständigungen, wenngleich sie gefestigt erscheinen.

Auf diesem Feld bewege ich mich wohlerwogen, sorgsam darauf bedacht, dass es nicht an Festigkeit verliert oder ins Rutschen gerät.

Jene fragile Ordnung könnte jederzeit erschüttert werden und in Bewegung geraten. Ein Halten gibt es dann nicht mehr. Kein Stein bliebe auf dem anderen.

Das Chaos wäre perfekt!

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