Truth

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Zu Anfang der schwierigen Zeit, in der Bisheriges infrage gestellt wurde, Angst in die Gesellschaft einzog, Menschen einander abwandten und Stellung gegeneinander bezogen, musste jeder eine persönliche Entscheidung treffen.

In dieser Zeit entdeckte ich das Wandern für mich, da es mir die Möglichkeit bot, mich aus gesellschaftlichen Spannungen und Spaltungen zurückzuziehen und Frieden in der Natur zu finden. Wandern wurde zu einem Ritual und bot Orientierung.

Bereits bei einer meiner ersten Wanderungen fiel mir in der Steinmauer eines abgeschiedenen Winzerweges ein mit weißem Farbstift beschriftetes Steinchen auf. „Truth“ war von unbekannter Hand auf das Steinchen geschrieben worden.

Monat für Monat kam ich an dem Steinchen vorüber und las das Mantra.

Meine persönliche Entscheidung hatte ich schon vorher getroffen worden, doch auf dem Steinchen stand zu lesen, was ich mir von Herzen wünschte.

Rückblickend war meine Entscheidung richtig und ich denke heute noch oft an das Steinchen zurück.

Es war ein Wink des Schicksals, dass ich die Wahrheit frühzeitig erkannte und bei meinen Wanderungen erfuhr, dass sie an meiner Seite stand.

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