Der Glaube, Krankheit käme von außen, wäre Zufall oder Schicksal, dem man ausgeliefert sei. Der Glaube, man sei Opfer, trage keine Verantwortung für die eigene Krankheit. Der Glaube den äußeren Einflüssen hilflos ausgeliefert zu sein und zu meinen man müsse nur sorgsam Ausschau halten nach Bedrohungen im Außen.
Als ich jenem Baum mit einer Geschwulst begegne, halte ich inne. Krankheit, denke ich, drückt sich im Außen als Symptom aus, doch die Krankheit als solche befindet sich im Innern. Symptom im Außen, offenbart Krankheit im Innern.
Daran zu glauben, Krankheit sei innere Unordnung, sei durch Gedanken oder Gefühle ausgelöst, sei zuletzt als jeweiliges Symptom im Außen sichtbar.
Zu glauben, man müsse nur das Symptom erkennen und auf die Ursache schließen. Ein einfaches Enträtseln der Krankheit durch Erkennung des Symptoms.
Eine Idee, die mir gefallen will.
Der Glaube ist der Vater aller Dinge.
