Alles scheint geradeaus zu laufen, voraussehbar und planbar zu sein. Verlässlich ist die Entwicklung vorangeschritten und es wird, fast wie in einem ekstatischen Rausch, ein Ziel nach dem anderen ins Auge gefasst.
Dann jedoch kommt der Punkt, an dem ein Halt erzwungen wird. Ein Innehalten ist unvermeidlich, die angestrebte und erwartete Entwicklung scheint zu enden.
Die Zeit einer persönlichen Neuorientierung ist gekommen. Es darf sich gefragt werden, wie die weitere Reise aussehen soll.
Gerade verlaufende und ungestörte Entwicklungslinien lassen sich nicht erzwingen. Sie verlaufen nicht in gerader Linie bis in alle Ewigkeit. Irgendwann wird jeder aufgefordert, inne zu halten und sich zu besinnen.
Auch das Sterben ist ein erzwungener Halt. Früher oder später wird es jeden betreffen.
So wie Musik aus Tönen und Pausen besteht, besteht Leben aus Entwicklung und Zwischenzeiten.
