Den offenen Blick durch das Alte und Bestehende zu richten, um dahinter etwas Neues und Hervorbrechendes betrachten zu können.
Wie die Welt des Alten substanziell erscheint, erscheint die Welt des Neuen zunächst ideell. Die darin enthaltene Idee verwirklicht sich erst durch Umsetzung in die Tat.
Zeit erwirkt ständige Umkehrung, Verwirklichung und Zerfall, um sich in Zyklen zu erhalten.
Aus dem Alten entwickelt sich Neues, auch wenn es sich zum Zeitpunkt seiner Betrachtung noch hinter der Substanz des Alten verbirgt. Die Idee hat sich noch keinen Ausdruck verschafft.
Das Alte zerfällt schließlich durch sich selbst, da sich sein in ihm angelegter Zerfall in der Zeit behauptet. In jeder Idee ist deren Niedergang angelegt.
So behauptete sich das Alte – bei seiner Entfaltung – als Neues, von wo an es seinem Zerfall anheimfiel, der von Anfang an in ihm angelegt war.
Wandel impliziert Überwindung des Alten und Durchsetzung des Neuen, das in seiner Durchsetzung wiederum zu Altem wird, aus dem sich Neues entwickelt.
Es bleibt bloß eine Frage der Zeit.
Dies Leben ist ein Fluss immerwährenden Wandels. Eine Idee von Zeit verwirklicht sich substanziell im Raum.
Aus dem Innern ist ein Fluss entsprungen.
