Rückeroberung

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Irgendwann setzt sich Zeit sichtbar auf die Dinge. Verfall wie auch Vergänglichkeit können angeschaut werden.

In der sichtbar gewordenen Rückeroberung, erscheint das Objekt hinfällig und nutzlos geworden zu sein.

Insofern bleibt im Erschaffenen von Beginn an sein Ende angelegt, über dessen Verwirklichung sich sehr oft die Patina des menschlichen Schweigens legt.

Jedes Erschaffene läuft ab dem Zeitpunkt seiner Erschaffung auf sein Ende zu. Schicksalhaft und unabwendbar. Durchaus eine schmerzliche Erkenntnis, wenn man sich in der Angst vor dieser Unvermeidlichkeit befindet.

Wenn allerdings das Entstehen das Vergehen in sich trägt, warum sollte nicht auch das Vergehen das Entstehen in sich tragen?

Mit der logischen Beantwortung dieser Frage kann aus der Angst vor dem Vergehen, endlich Freude und Erwartung über das eigene Entstehen werden.

Natur erobert zurück, was aus ihr hervorging. Zu ihr kehrt es zurück, damit es aus ihr entstehen kann.

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